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#276 Pay Day / The Debt Collector

©Koch Media GmbH
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Super unterhaltsam, überraschend witzig. Toller Buddy Film!

 

Pay Day (8/10)

 

Story:

Der klassisch ausgebildete Martial-Arts-Kämpfer "French" (Scott Adkins) hat aus Geldnot einen neuen Job. An seinem ersten Tag ist er mit seinem neuen seinem Sidekick "Sue" (Louis Mandylor) als Schuldeneintreiber für die Mafia unterwegs. Es scheint ein einfacher Job zu werden, bis ein "Kunde" ihn in eine Situation bringt, die ihm näher geht als er es jemals erwartet hätte.

Das ich ein großer Fan vom Jesse V. Johnson bin das sollte inzwischen hinreichend bekannt sein und der Mann steigert sich immer weiter. Ohne Triple Threat bisher gesehen zu haben kann ich gleich feststellen das Pay Day (wo ich nicht wusste was mich erwarten würde) neben Accident Man sein bestes und reifstes Werk ist.

 

Die recht simple Story ist wunderbar umgesetzt, die Dialoge sind wunderbar humorvoll und die Charaktere sind schön ausgearbeitet und passen zu den Schauspielern. Der Film hat einen tollen Vibe, schon beinahe etwas 70ziger mäßiges. Die Musik, die Bilder, die Coolness, die gewisse Lockerheit, das macht einfach viel Spaß.

Der Film ist auch einfach witzig und die Chemie zwischen Mandylor und Adkins funktioniert hervorragend, wäre hätte gedacht das Adkins so witzig sein kann. Mandylor stiehlt ihm aber etwas die Show als abgebrannter, eigenwilliger aber sehr unterhaltsamer Geldeintreiber.

Dazu hat Johnson neben Vladimir Kulich (hat er ja auch schon in Savage Dog besetzt) mit Michael Pare und Tony Todd ein paar weitere "coole" Namen und Darsteller eingesetzt die den Film mit ihren Charakteren einfach bereichern.

Dazu darf die Action natürlich nicht zu kurz kommen und auch hier liefert der Film ordentlich ab. Der erste Arbeitstag von Adkins sticht da besonders heraus. Was er da kickt und an Prügel verteilt ist absolute Klasse, vor allem die Sequenz mit den 2 großen Farbigen macht total Spaß, auch immer mit einem gewissen Zwinkern dabei. Auch Mandylor darf ordentlich austeilen.


Vor allem die ersten 50 Minuten machen mir sehr viel Spaß, der leichte Ton, die Buddy Chemie. Ich hätte mir einen zweiten Teil mit den Geldeintreibern richtig gut vorstellen können, Schade das es ihn nicht geben wird.

Der Stimmungswechsel, die Ernsthaftigkeit die die letzten 30-35 Minuten einzieht sind war auch gut und ok, aber wie gesagt die lockere und leichtere Note hat mir etwas besser gefallen.


Fazit: Mit Accident Man das Beste was Jesse Johnson bisher abgeliefert hat. Vor allem die Stimmung der ersten 50 Minuten überzeugt. Hat etwas 70er Feeling und das Buddy Element zwischen Adkins und Mandylor funktioniert hervorragend. Eine echte Überraschung! 

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