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#532 Criminal Minds Staffel 15

©Walt Disney
©Walt Disney

Solider Abschluss, aber zu selbstverliebt!

Criminal Minds (6/10)

 

Story:

Nach 15 Jahren Dauereinsatz machte sich das Team der "Behavioral Analysis Unit" 2020 in der 15. und letzten Staffel noch einmal auf die Jagd nach erbarmungslosen Serienkillern und nach dem Erzfeind von Rossi: Everett Lynch. Danach stellten die Agents die Ermittlungen für immer ein. Bis zur letzen Folge gibt es einige alte Bekannte zu sehen.

 

Ich mochte immer die Serie Criminal Minds. Ich mag Serienkiller Filme und die Serie hatte immer eine ordentliche Qualität. Meine Frau ist aber definitiv der größere Fan und hat mehr Folgen gesehen als ich.

 

Inzwischen sind wir also bei der letzten und 15. Staffel angekommen. 15 Staffeln, das ist schon einmal ein ordentliches Statement. In der Zeit sind viele Cast Mitglieder gekommen und gegangen und die Abgänge von Hotchner (Thomas Gibson) und Derek (Shemar Moore) haben die Serie ordentlich mitgenommen. Danach war die Serie auf dem absteigenden Ast.

 

Mit Spencer, Penelope, JJ, Rossi und der zurückgekehrten Prentiss (nach dem Abgang von Hotch) sind aber immerhin ein paar langjährige Team Mitglieder noch dabei. Vielleicht dreht sich die letzte Staffel deshalb auch etwas zu sehr um das Team.

Da geht es um die Beziehung zwischen JJ und Spencer, Rossi denkt über die Rente nach, Prentiss und Spencer haben Liebesgeschichten. Es geht viel um die Familie und die Folge: Samstag ist einfach nur schlecht. 

Ein durchgängigen Handlungsstrang zeichnet die Staffel dann aber doch aus, die Geschichte um Serienkiller Everett Lynch die schon in der vorherigen Staffel begann. Das ist dann solide, erreicht aber nicht die Klasse von anderen Killern wie George Foyet, Mr. Scratch oder Cat Adams.

Letztgenannte bekommt noch einen Auftritt in der letzten Staffel spendiert und stellt somit gleichzeitig die beste Folge dar. Was das tolle an Criminal Minds für mich war, waren häufig die einzelnen Episoden mit den einzelnen Killern, da konnte man eintauchen und sich wieder rausziehen und das ganz ohne Probleme. Hier wirken die Folgen einfach wie Füller.

Am Ende dreht es sich hier um 2 Folgen zu Beginn und dann die Doppelfolge zum Schluss, alles andere wirkt wie eingeschoben um die Staffel auf eine zweistellige Anzahl zu bekommen. Hier ist sehr viel Fanservice dabei und Die Hard Fans werden hier paar schöne Sachen geboten bekommen.

Die Qualität vorheriger Staffeln und die Dichte an guten Folgen wird nicht erreicht.

 

Fazit: Die letzte und 15.Staffel ist nicht wirklich bahnbrechend. Die letzte Staffel ist letztlich etwas zu selbsverliebt, zu sehr auf die Darsteller bezogen und hat bei 10 Folgen auch noch ein paar Füller Folgen. Die Hard Fans der Serie werden aber gut bedient werde.