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#350 Gold

©SchröderMedia
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Schön gefilmter Abenteuerfilm

 

Gold (6,5/10)

 

Story:

Ingenieur Rod Slater (Roger Moore) bekommt vom Management der Mine eine führende Position versprochen, wenn er einen waghalsigen Vorstoß auf eine Goldader riskiert. Slater akzeptiert, ohne zu ahnen, dass er nur als Werkzeug einer skrupellosen Spekulation dient. Denn statt auf eine Goldader gräbt er auf eine riesige Wasserader zu, die das ganze Bergwerk überfluten und vernichten soll. Denn die Manager wollen durch Goldverknappung und Verlagerung ihrer Anteile enorme Gewinne einstreichen. Den Tod Tausender Arbeiter haben sie fest einkalkuliert ...


Der Film entstand nach den ersten beiden Auftritten von Roger Moore als James Bond und auch dieser entstand in Südafrika was zu der ein oder anderen Kontroverse führte.


Der Film hat einen Song der sogar für den Oscar nominiert wurde, das besser Lied ist aber für mich das Intro mit dem Titel Gold das unglaublich groovig daherkommt. 


Dem Film sieht man sein Enstehungsjahr zwar etwas an, aber hier wurden weder Kosten noch Mühen gescheut und man bekommt einen ordentlichen Abenteuerfilm geboten mit Roger Moore als Draufgänger.


Die Story ist jetzt nicht überragend aber sie bietet einen netten Rahmen. Etwas übertrieben ist der Plot definitiv. Stark ist der Film vor allem in den Szenen zwischen Moore und Susannah York, die beiden haben eine tolle Chemie und schmeißen sich die Sprüche nur so um die Ohren.


Mit Ray Milland konnte man eine Hollywood Legende für eine Nebenrolle verpflichten, auch er zeichnet sich durch seine Spielfreude aus. Der Cast ist insgesamt gut gewählt.


Mit Peter Hunt als Regisseur und John Glen als Cutter wurden Männer mit Bond Vergangenheit und im Falle von Glen mit einer weiteren Zukunft verpflichtet.


Was mich überrascht hat sind die praktischen Effekte, die recht blutig sind wohlgemerkt, da wird ein Gesicht von Wasser weggerissen oder die Arme eingequetscht. Das war unerwartet.


Moore ist für die Rolle natürlich wie geschaffen. Dieser coole Draufgänger und Frauenheld ist halt seine Paraderolle.


Am Ende bekommt man einen schön gefilmten Abenteuerfilm der gut unterhält.

 

Fazit: Ein schön gefilmter Abenteuerfilm dem man sein Alter zwar etwas ansieht, der aber aufgrund der Landschaftsaufnahmen und des hohen Aufwands immer noch gut unterhält. Roger Moore darf in einer Paraderolle sein Können zeigen.

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