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#128 Draft Day

©Concorde
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Einfach gute Unterhaltung!

 

Draft Day (7,5/10)

 

Story: 

Sonny Weaver Jr. (Kevin Costner) ist nicht zu beneiden: Der Manager der erfolglosen Cleveland Browns kämpft Jahr für Jahr nicht nur um die Daseinsberechtigung seines Teams, sondern auch mehr und mehr um seine eigene Existenz. Der Eigentümer des Teams (Frank Langella) setzt ihm daher ein Ultimatum: Wenn die nächste Saison nicht erfolgreich abgeschlossen wird, ist er seinen Job los. Der Draft Day ist der Tag, an dem die Football-Teams die meisten Spieler für die neue Saison erwerben, und an diesem fällt auch die Entscheidung über Sonnys persönliche und professionelle Zukunft …

 

Hmm, der Film ist keine ausgefeilte Charakterstudie, keine kritische Auseinandersetzung mit dem Football oder dem Draft System, hat keine dramatischen Sportszenen zu bieten, hat keine wirklich erinnerungswürdigen Dialoge….und trotzdem funktioniert der Film einfach sehr gut.

 

Der Film ist einfache, gute Unterhaltung und will auch gar nicht mehr sein. Der Film ist ein Sportfilm ohne wirkliche Sportszenen. Moneyball ist ähnlich, aber dann doch viel hintergründiger. Das stört hier aber nicht, wie gesagt der Film funktioniert einwandfrei. Endlich wieder ein guter Reitman.

Handwerklich ist der Mann über alles erhaben, aber viele seiner letzten Filme waren leidlich unterhaltsam.

 

Dem Film tut auch gut dass er nicht als Komödie angelegt ist. Manche könnte er zu oberflächlich sein und deswegen manchen nicht gefallen,  ich kann das zwar nachvollziehen (z.B. sind mir die Rollen von Leary, Langella zu flach), aber insgesamt stört mich das einfach nicht, weil das Gesamtpaket passt.

 

Getragen wird der Film von Costner, der passt einfach in solche Rollen. Der spielt seine Rolle routiniert, stur und unheimlich sympathisch. Der Film ist gespickt mit Stars: Garner (die Chemie mit Costner passt), Langella, Boseman (Black Panther), Crews, Burstyn, Leary, Rosanna Arquette (in einer Minirolle), Sam Elliot (der Mann ist der Inbegriff von cool) und vielen ehemaligen Football Stars wie z.B. Jim Brown (klar die NFL unterstützt einen Film der die NFL gut darstellt und der nicht zu kritisch ist und nicht die Schattenseiten zeigt).

Das Ende ist mir dann etwas zu gut gemeint, da hätte etwas weniger gut getan.

 

Fazit: Insgesamt ein einfach super unterhaltsamer Film, der auch nicht mehr sein will. Ein toller Sportfilm ohne wirkliche Sportszenen.

 

PS: Tom Welling habe ich erst einmal gar nicht erkannt….der Smallville Darsteller sieht aus wie ein richtiger Kerl…und macht seine Sache erstaunlich gut.

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