· 

#443 Karate Tiger 10 -The Champions

©Shamrock Media
©Shamrock Media

Ordentlicher Prügelfilm mit enttäuschendem Ende! 

 

Karate Tiger 10 -Champions (5/10)

 

Story:

1999. Ein Jahr vor der Jahrtausendwende herrschen Zustände wie im alten Rom: In einer geheimen Untergrundarena kämpfen die besten Extrem-Fighter um das nackte Leben. Das jüngste Opfer: Der Bruder des legendärsten Gladiators aller Zeiten, William Rockman (Louis Mandylor). Durch den Tod des Bruders erschüttert, kehrt der bärenstarke Kämpfer in den Ring zurück. Rockmans einziges Ziel: Blutige Rache. Das macht ihn blind für die blutrünstigen Pläne von Brito (Danny Trejo) dem zwielichtigen Veranstalter der tödlichen Kämpfe und für die gemeinen Tricks von King (Ken Shamrock), dem psychotischen, kaltblütigen Killer und neuen Champion der Untergrundarena. Ahnungslos tappt Rockman in eine Falle, die auch ihm den Tod bringen kann...

 

Die Karate Tiger Reihe ist so legendär wir einzigartig. Als Kind war das für mich das Synonym für perfekte Videotheken-Klopper. Die Reihe die eigentlich nur in Deutschland existiert, aus Marketing Gründen, hat eine unfassbare Range an Titeln, aber auch so einiges durcheinander gebracht.

 

Karate Tiger 1 und 2 passen zur originalen No Retreat No Surrender Reihe. Ab dann wird es komplizierter. Es gibt No Retreat No Surrender 3 der aber erst später zu Karate Tiger 3 wurde. Früher war der Van Damme Kickboxer, Karate Tiger 3. Kickboxer 3 wurde dann zu Karate Tiger 6 zu werden um das Chaos perfekt zu machen. Karate Tiger 4 ist eigentlich der Start der Best of the Best Reihe, die selbst 4 Einträge hatte. Karate Tiger 5 ist Kick of the Kickboxers und ab 7 bis 10 sind das eigenständige Filme die in Deutschland der Reihe zugeordnet wurden.

 

Der letzte Teil der in Deutschland unter dem Karate Tiger Namen rausgebraucht wurde ist der hier vorliegende Champions. Von der Machart passt er schon in die Reihe es geht um Fights und es gibt ein Turnier. 

 

Der Film ist ordentlich besetzt und hat sich damals den Hype um die Entstehung der UFC zunutze gemacht. Nicht nur von der Story sondern auch die Einbindung von Ken Shamrock macht extrem Sinn. Erstens sieht der Mann nicht nur aus wie ein Monster, er hat halt auch die Moves drauf. 

 

Ich mag Louis Mandylor sehr (sogar mehr als seinen Bruder) und er hat auch paar gute Moves drauf, nur ist er halt leider einfach etwas kurz geraten vor allem im Vergleich zum Berg Shamrock (der den Film noch kurz vor dem Start seiner WWE Karriere abdrehte). Da fehlt bissl die Glaubwürdigkeit. Wenn man ihn nicht mag, dann hat der Film einen schweren Stand.

 

Trejo als Fiesling ist super gewählt. Schön schmierig und abstoßend. Ansonsten sind die anderen Darsteller nicht gerade der Rede wert. Der Bösewicht von Only the Strong hat übrigens auch einen Auftritt. Die anderen Fighter sind halt knallharte Stereotypen, vor allem der Prediger ist ne Knallcharge. 

 

Die Story um illegale Kämpfe ist jetzt nicht neu, aber ordentlich umgesetzt, nur das Ende enttäuscht weil man richtigen Kampf zwischen Mandylors und Shamrocks Charakter geboten bekommt. Das nervt, weil der Film eigentlich die ganze Zeit auf diesen Höhepunkt hinarbeitet! Das wird halt mit einem recht generischen Ende zu Ende gebracht.

 

Ansonsten sind die anderen Fights ordentlich ohne das einem das wirklich lange in Erinnerung bleibt. Weniger wäre mehr gewesen. Einfach den Plot mal stringenter und simpler durchhalten.

 

Fazit: Ein ordentlicher Prügelstreifen mit ein paar interessanten Charakteren und guten Fights, nur zum Ende geht ihm etwas die Luft aus und zum Schluss fühlt man sich etwas betrogen. Es gibt bessere Filme aus der Karate Tiger Reihe!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0