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#280 Der Supercop

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Super Super....Super Super Super

 

Der Supercop (ohne Wertung)

Story:
Er scheint immun gegen Hinrichtungen zu sein - drei Versuche scheiterten bereits. Er kann Revolverkugeln mit den Zähnen auffangen, was ihm als Polizist sehr nützlich ist. Er kann Lastwagen steuern ohne drinzusitzen, Billardkugeln ohne Queue manövrieren, beim Würfeln zwei "Siebener" werfen. Kurz: ein Supercop, dieser Dave Speed (Terence Hill), wenn die Farbe rot nicht wäre. Sobald nämlich ein roter Farbtupfer in sein Sichtfeld gerät, quittieren die wundersamen Kräfte, über die er seit einem Atomzwischenfall verfügt, ihre Dienste.

 

Jetzt mitsummen…super super....super super super
Was für eine tolle Kindheitserinnerung dieser Film, ich habe ihn als Kind geliebt! 

Filme von Spencer und Hill haben mich meine ganze Kindheit und Jugend begleitet und inzwischen führe ich meinen kleinen Sohn an die Filme des größten Filmduos aller Zeiten heran. Deshalb fliegen sie auch aus meinem Bewertungsschema heraus, das würde ich nicht übers Herz bringen. Auch wenn das sicherlich nicht sein bester Solofilm war, so ist das weiterhin ein Film mit unfassbarem Charme und einer großen Fangemeinde +  er war ein riesiger Erfolg in Deutschland.

Der legendäre Regisseur von Django Sergio Corbucci hat vor allem in späteren Jahren Filme mit Bud Spencer und Terence Hill gedreht (Zwei sind nicht zu Bremsen oder auch Zwei Asse trumpfen auf). Hier einen nur mit Hill ohne seinen genialen Partner.


Dafür bekommt man Oscar Gewinner Ernest Borgnine zu sehen, noch vor seiner Airwolf Zeit, aber bereits in seiner typischen Paraderolle als liebenswürdiger, etwas granteliger Kauz. Die Chemie zwischen Borgnine und Hill funktioniert.


Die Handlung ist eher die Staffage für eine Aneinanderreihung von Gags und lustigen Sequenzen mit begrenzter Tricktechnik, was aber seinen ganz eigenen Charme mitbringt. Sei es die Verwendung von Stock Footage, das Reiten auf einem Riesenballon, das Schweben an der Decke oder das Laufen über Wasser. Die Gags sind harmlos und nicht jeder zündet, aber Terence Hill bringt sie wie immer spitzbübisch rüber.

 

Diese Superheldenklamotte gehört in jede Spencer Hill Sammlung und man muss sie als Kind geliebt haben um sie wirklich wertschätzen zu können.


Fazit: Vielleicht nicht der beste Solo Film von Terence Hill, aber ein Film mit einem Charme dem man sich kaum entziehen kann und einigen treffsicheren Gags. Einfach super sympathisch!