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#351 Roger Moore -Last Man Standing

©Michael O'Mara Books Ltd
©Michael O'Mara Books Ltd

Charmantes und witziges Buch

 

Roger Moore -Last Man Standing (7/10)

 

Inhalt:

Legendärer Schauspieler, Botschafter für UNICEF, Gentleman – so kennen und lieben wir Roger Moore. Diese Liste können wir nun erweitern mit Spaßvogel, Schelm und Geschichtenerzähler. In Last Man Standing plaudert der alte Haudegen aus dem Nähkästchen, und es gibt wahrlich eine Menge zu erzählen, von herrlich bösem Tratsch bis hin zu gut gehüteten Geheimnissen: Bei zahllosen Filmdrehs erlebte Moore Pleiten, Pech und Pannen, er besuchte Premieren, Partys und Galadiner, traf Prinzessinnen und große Stars wie Grace Kelly, Dean Martin, Sammy Davis Jr., Burt Reynolds, Bette Davis oder Liberace – die Liste ist schier unendlich und gibt ihm reichlich Stoff.

 

Nach dem großen Erfolg seiner ersten Biografie wurde Sir Roger gebeten ein weiteres Buch zu veröffentlichen. Es war wohl damals schon klar das er in seiner Karriere genug Geschichten erlebt hatte um mehrere Bücher zu füllen.

 

Dabei verfolgt dieses Buch ein anderes Konzept und bezieht sich auf die Karriere meines Lieblingsbond Darstellers nur bedingt, es geht viel mehr um eine Sammlung von Geschichten bekannter anderer Personen aus dem Showbiz und der Filmbranche.

 

Das Konzept des Buches schließt aber auch Geschichten über damals (zur Zeitpunkt der Veröffentlichung des Buches) noch lebende Darsteller und Kollegen aus, bedeutet es gibt leider keine Anekdoten zu Sean Connery und Michael Caine.

 

Bei diesen Geschichten gibt es sehr interessante und weniger interessante, aber auch hier werden sie immer mit einem Augenzwinkern und mit viel Charme erzählt. Roger Moore ist halt keiner der dreckige Wäsche wäscht, alle Geschichten sind immer mit viel Wohlwollen und mit einem gewissen Grundrespekt erzählt.

So ist das eine Sammlung von sehr launig vorgetragenen Geschichten. Das ist kein Buch das ein Leben verändert, aber das muss es auch gar nicht. Ein tolles Buch für zwischendurch oder für regelmäßige Bahnfahrten.

 

Fazit: Roger Moore ist ein grandioser Geschichtenerzähler! Das Buch ist witzig und steckt voller Anekdoten. Das ist weder tiefgründig, noch pusten die Geschichten einen um, aber es ist ein sehr launiges Buch, das man perfekt zum abschalten nutzen kann.