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#426 Midway

©LEONINE
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Nicht der beste Emmerich, aber ein unterhaltsamer Film!

 

Midway (7/10)

 

Story:

Pazifik, 4. bis 7. Juni 1942: Demokratie und Freiheit stehen auf dem Spiel, als es nach dem Angriff auf Pearl Harbor bei den abgelegenen Midwayinseln zu einem entscheidenden Aufeinandertreffen kommt, bei dem die zahlenmäßig geschwächte US-amerikanische Marine und Luftwaffe allen Widrigkeiten trotzt, um sich einem in jeder Hinsicht überlegenen Gegner zu stellen. Mit Mut, außergewöhnlicher Entschlossenheit und historisch beispielloser Gefechtskunst konfrontieren sie die Kaiserliche Japanische Marine in einer atemberaubenden Luft- und Seeschlacht, die den entscheidenden Wendepunkt des Pazifikkrieges einleiten soll...

 

Onkel Roland ist back, um den Spielberg aus dem Schwabenland wurde es in letzter Zeit zwar etwas ruhiger, aber natürlich ist der Mann nicht erst du seine Katastrophen Filme zur Legende geworden sondern auch durch seine patriotischen Filme (Der Patriot, White House Down). Es ist schon lustig das ein Schwabe mit die patriotischten Filme aller Zeiten gedreht hat.

Mit Midway hat er sich ein großes Stück Amerikanische Geschichte aus dem 2. Weltkriegs vorgenommen. Dabei werden die Japaner zwar nicht als plumpe Bösewichte dargestellt, aber der Fokus liegt natürlich auf den heldenhaften Amerikanern.


Das kann man mögen, muss man nicht, ich habe definitiv schon schlimmere Filme mit noch mehr Pathos und Patriotismus gesehen.


Was die Geister noch mehr scheiden dürfte ist definitiv der Look des Films, hier wurde zu sehr sehr großen Teilen mit CGI gearbeitet und das sieht man den Film an. Das wirkt künstlich, irgendwie aber auch irgendwie schön, hat schon einen gewissen Game Look. 


Mich hat das, obwohl ich das nicht ganz verstehe bei meiner grundsätzlichen CGI Ablehnung, kaum gestört bzw. irgendwie auch gefallen. Da muss definitiv sich jeder ein eigenes Bild und ein eigenes Urteil fällen.


Es gibt ein paar schöne visuelle Sequenzen, vor allem bei den Schlachten, aber wie gesagt auch sehr künstlich. Da wirkte Pearl Harbour in einigen Momenten besser, aber dafür war der Schmalz halt unerträglich.


Darauf versucht der Film zu verzichten. Was mir persönlich nicht gefällt ist Ed Skrein als Hauptdarsteller der Sympathien wecken soll, der Mann ist für mich halt eher ein Bösewicht.


Dafür hat der Film ein paar andere Sympathieträger zu sehen, ich liebe Woody Harrelson, Aaron Eckhardt hat ne kurze aber wichtige Rolle, Luke Evans ist immer solide und Dennis Quaid ist halt Dennis Quaid. Der ist inzwischen auch einen Tacken älter und hat jedoch auch leider ein wenig zu viel an sich schnippeln lassen.


Patrick Wilson ist klasse und wertet den Film definitiv auf, der Mann ist mit Abstand der beste Darsteller des Cast. Sein Zusammenspiel mit Woody macht Spaß. Der Film fokussiert sich aber auf so viele Darsteller das man hier nur an der Oberfläche bleibt.  Ach und Mandy Moore gibt es als Frau von Ed Skrein zu sehen, die war ja vor 20 Jahren Teenie Star und hat sich definitiv gemacht.


Emmerich steht nicht mehr das Budget vergangener Produktionen zur Verfügung, aber er beweist weiterhin sein visuelles Auge. Die Unzulänglichkeiten in den Dialogen seiner Filme bleiben dafür auch immer bestehen. 


Man kann sich Midway auf jeden Fall ansehen (wenn man mit der Optik leben kann) und wird gut unterhalten, aber das ist sicherlich kein weltbewegender Film und definitiv keine Anti Kriegs Geschichte.

 

Fazit: Midway ist kein Klassiker und wird auch bei den Filmen über den 2. Weltkrieg nie ganz oben stehen, aber das ist ein unterhaltsamer Film, der nette Visuals bietet und einen engagierten Cast. Das wird kein Highlight in der Karriere von Emmerich, aber ein sehr solider Beitrag!