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#590 Godzilla II: King of the Monsters

©Warner Home Video
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Monster Hui, Drama pfui!

 

Godzilla II: King of the Monsters (6,5/10)

 

Story:

In der neuen Geschichte bewähren sich die Mitglieder der krypto-zoologischen Agentur Monarch heldenhaft im Kampf gegen eine ganze Phalanx von überdimensionalen Monstern, wobei sich der gewaltige Godzilla mit Mothra, Rodan und seinem Erzfeind, dem dreiköpfigen King Ghidorah, anlegt. Diese Urmonster hielt man bisher für reine Mythen, doch als sie plötzlich wieder auftauchen, konkurrieren sie alle um die Vorherrschaft und bedrohen so den Lebensraum der gesamten Menschheit. 

      

Der Vorgänger Godzilla hat mich damals nur bedingt überzeugt. Es gibt dort wenig Godzilla zu sehen, aber vor allem war er viel zu düster, man konnte zum Teil extrem wenig erkennen. Ein anderes Problem war die Familie bzw. die menschlichen Charaktere die kaum etwas in einem auslösten sondern eher nervig daherkamen.


Der Nachfolger schafft es nur bedingt die Probleme des Vorgängers zu beheben unterhält mich aber wieder auf einem ordentlichen Niveau ohne mich wegzuhauen.

Was der Film besser macht? Man bekommt ordentlich Monsteraction und Godzilla ist viel präsenter. Der Kampf zwischen Godzilla und Ghidora macht mir Laune.


Alleine die Szene als der mit einer Atombombe gepimpte Godzilla mit den Militärflugzeugen daherkommt, total Banane die Szene, aber sowas macht mit immer Laune, das knallt gewaltig.


Auch ist im Film einiges deutlich besser zu erkennen. Die Schauwerte machen echt Spaß, sei es die Monster oder die Städte, das alles gibt einem ein episches Gefühl.


Leider hat der Film nicht aus allen Fehlern gelernt. Die Dramaturgie um die menschlichen Charaktere ist einfach nicht gut. Die Familie geht einem auf die Nerven, vor allem die Mutter (die ansonsten geschätzte Vera Fermiga ist hier total daneben und fehlbesetzt) agiert behämmert und nicht nachvollziehbar.


Kyle Chandler als Lead ist ok, aber keiner der einem in Erinnerung bleibt. MIllie Bobby Brown von Stranger Things Fame macht das gut. Ken Wattanabe ist wie im Vorgänger einfach extrem verschenkt und bekommt ein paar wirklich schlechte Dialoge geschenkt. Er hätte mehr verdient gehabt. Dafür ist es wie immer eine Freude Charles Dance zu sehen.


Auch schafft es der Film eher schlecht als recht seine Logiklücken zu umspielen. Das Drehbuch ist wahrlich kein Sahnestück. Von dem ein oder anderen Charakter muss man Abschied nehmen und das lässt einem wirklich ziemlich kalt. Der Film hangelt sich so etwas von Episode zu Episode mit begrenzten Highlights bis auf den Schlussbattle.


Der Film ist etwas zu lang, ohne das ich mich jetzt tierisch gelangweilt hätte, aber er schwebt so an einem vorbei. Bis auf das ein oder andere Godzilla Highlight fliegt der Film so an einem vorbei. Es bleibt kaum einem was in Erinnerung, was Schade ist den das Potenzial war da.

Beide Godzilla Teile kommen aber nicht an den Kong Skull Island heran. Dieser war eine ganze Klasse besser und extrem unterhaltsam. Deshalb ist meine Hoffnung auf Kong vs Godzilla immer noch recht hoch, ich hoffe da bekommen sie einen ordentlichen Knaller hin.

 

Fazit: Der Film hat Schwächen, aber er macht mir etwas mehr Laune als der Vorgänger kommt aber nicht an Kong heran. Die Monster machen Spaß. das Drama eher weniger. Wenn Godzilla (auf Atom Steroiden) in die Stadt einzieht dann kommt bei mir doch kindliche Freude auf!