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#604 The Tuxedo

©Paramount Pictures
©Paramount Pictures

Auf Jackie zugeschnitten und hat seine Momente

 

The Tuxedo (6/10)

 

Story:

Taxifahrer Jimmy Tong (Jackie Chan) wird zum Chauffeur befördert und schlüpft in einen zwei Milliarden Dollar teuren Super-Spionage-Anzug, der ihn mehr oder weniger aus Versehen in einen eleganten Topagenten verwandelt. Der Luxuszwirn bringt Tong und seiner bezaubernden Partnerin (Jennifer Love Hewitt) jede Menge Ärger ein, als sich die beiden unverhofft in der gefährlichen Welt der internationalen Spionage wiederfinden.

 

Ich musste mich kneifen. Tuxedo ist tatsächlich bereits vor 19 Jahren entstanden bzw. veröffentlicht worden. WOW, 19 Jahre, aber hey wir werden wohl alle alt. Paramount Pictures hat den Film wieder neu auf Blu Ray aufgelegt. Seit dem 15.Juli ist er verfügbar.

Ich muss zugeben das ich den Film etwas besser in Erinnerung hatte, aber 19 Jahre können das Gedächtnis auch etwas trüben. Außerdem fand ich Jeniffer Love Hewitt damals extrem scharf und das hat mich wohl über das ein oder andere hinwegsehen lassen. Nicht das der Film schlecht ist, aber er ist schon sehr klamaukig. 


Bei mir und Jackie ist es immer ein wenig Hit und Miss. Ich bewundere ihn für seinen Einsatz, seine Akrobatik, seine Stunts und seinen Willen alles für seine Kunst aufs Spiel zu setzen.


Schauspielerisch hat er zwar mehr drauf als man ihm zutraut (siehe The Foreigner), aber er verliert sich für meine Verhältnisse manchmal zu sehr im Klamauk und The Tuxedo ist das perfekte Beispiel dafür.


Der Anzug ist natürlich das perfekte Mittel um Jackie maximal abalbern zu lassen. Man denke nur an die Sequenz mit James Brown bei der Jackie ordentlich die Füße zappeln lassen darf.


Die Story ist denkbar schlicht und dann gleichzeitig so fantastisch, ihr einziger Zweck (und das ist ja legitim) ist Chan inklusive Anzug von einer abstrusen Situation in die nächste zu verfrachten.


Was den Film, neben Jackies Akrobatik, tatsächlich sehenswert macht ist die reine Spielfreude aller Beteiligten. Jackie natürlich an vorderster Front, aber auch Jason Isaacs ist eigentlich der geborene Bösewicht, aber hier wirkt er wirklich sympathisch und mit Spaß bei der Sache. Seine Rolle ist natürlich eine Variation an James Bond Klischees.


Jennifer Love Hewitt, wie gesagt ich fand sie scharf, ist schon echt wahrlich überdreht. Ihre Rolle und ihr Charakter ist wahrlich nicht sehr ausgestaltet sonder sehr flach, aber nicht so flach wie der ein oder andere Busenwitz der dabei ist ;) 


Die Chemie zwischen ihr und Jackie ist ok, aber auch etwas anstrengend. Der Bad Guy ist halt genauso überzeichnet wie der Rest des Films (oder Peter Stormare als Wissenschaftler). Das ist alles so fantastisch man muss das alles mit einer großen Portion augenzwinkern annehmen.


Bei der Action bekommt man das was man von einem Chan Film erwarten darf. Großer akrobatischer Einsatz, slapstick und das einbeziehen von Gegenständen.


Am Ende ist das ein sehr kurzweiliger Film, da ist nix was einem ewig in Erinnerung bleibt, aber das hat seine Daseinsberechtigung und einem 10-12 jährigen macht das sicherlich Mega Spaß. Eher ein Spass für die Familie.

 

Fazit: Mir ist das ganze etwas zu klamaukig und zu übertrieben, aber der Film hat seine Momente. Jackie kann hier natürlich schön seine Körperlichkeit und sein Slapstick Talent unter Beweis stellen. Das Vehikel ist auf ihn zugeschnitten.