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#224 Skyscraper

©Universal
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Unterhaltsames Spektakel ohne Anspruch und Tiefgang, es wäre aber mehr möglich gewesen!

 

Skyscraper (7/10)

 

Story:
Kriegsveteranen und ehemaliger FBI-Einsatzchef Will Sawyer (Dwayne Johnson), ist im The Pearl, dem höchsten Wolkenkratzer der Welt, um für Sicherheit zu sorgen. Kaum hat er sein Amt angetreten, kommt es zur verhängnisvollen Katastrophe: Die 96. Etage steht plötzlich in Flammen. Wills Familie ist dem flammenden Inferno ausgeliefert und er selbst wird der Brandstiftung beschuldigt. Verzweifelt versucht Sawyer, die Brandstifter zu finden, seine Familie aus dem flammenden Inferno zu retten und seine Unschuld zu beweisen

 

So nun hat also auch The Rock seinen Die Hard Verschnitt bekommen.

Man sollte von aktuellen The Rock Filmen nicht allzuviel erwarten, aber man bekommt knapp 2h ordentliche und kurzweilige Unterhaltung geboten. So auch hier.

 

Die Story ist einfach, vorherhsehbar, bietet so gut wie kaum eine Überraschung, aber es macht Spaß und unterhält was vor allem mal wieder einfach an The Rock spielt. Der Mann hat einfach Charisma und bringt sofort alle Sympathien auf seine Seite.

 

Obwohl man ihn hier nicht zum Beinamputierten machen hätte müssen, für die Story hat es kaum Relevanz und The Rock ist einfach The Rock der ist zu breit und durchtrainiert, man hätte ihm auch einen Arm abnehmen können und man würde trotzdem nie das Gefühl haben das er wirklich verwundbar ist. Das passt einfach nicht zu ihm, da hätte man einen köperlich durchschnittlicheren Darsteller nehmen müssen.

Neve Campbell hat sich in den knapp 20 Jahren seit dem ersten Scream kaum verändert und sieht immer noch extrem natürlich aus. Gut gehalten die Dame. Und wie bei Carla Gugino in San Andreas stimmt die Chemie. Auch die Kinder wurden gut ceastet, sie gehen überhaupt nicht auf die Nerven!

Da wurde die Familie gut gecastet und zusammengestellt, man nimmt ihnen die Sorge umeinander ab!

 

Was man bei der Familie gut gemacht hat ist leider bei den Bösewichtern nicht gut gelaufen, diese sind kaum erinnerungswürdig viel zu eindimensional und extrem schnell vergessen.
Was mich gefreut hat das Byron Mann eine solche Nebenrolle in einer großen Produktion ergattern konnte!

 

Der Film verschwendet aber Potenzial und erscheint halt häufig als recht seichtes Die Hard Ripoff da hier einfach bissl Härtegrad fehlt. Ja der Film wurde auf FSK 12 getrimmt für ein möglichst großes Publikum, aber bissl Mehr Härte auf ne FSK 16 Freigabe hätten ihn besser gemacht und so wirkt er manchmal etwas zu zahm.

Natürlich ist hier viel CGI vertreten, aber genau die Szenen von The Rock im quasi Kampf mit dem Syscraper sind die besten Szenen des FIlms und machen auch auf 3D ziemlich Laune.Der Sprung vom Kran zum Hochhaus ist auch die Szene des Films!

Man sollte und darf in diesen Momenten nur keinen Wert auf Realität legen. Das ist ein Berießelungsfilm wie er im Buche steht, kann man sich darauf einlassen dann kann man sehr viel Spaß damit haben!

 

Es wäre schön wenn aber The Rock mal wieder einen Film für einen auch nicht kleinen Teil seiner Fanbase hinlegt und mal einen waschechten harten Actionkracher hinlegt. Zwischen einem Skyscraper, Rampage oder einer Kevin Hart Komödie muss auch mal wieder Platz für so etwas sein. Faster war z.B, kein Überfilm aber man sehnt sich doch sehnsüchtig mal wieder nach so einem Film zurück.

 

Fazit: Man sollte nicht zuviel erwarten. Der Film macht Spaß und unterhält ohne viel Anspruch auf Realität oder Tiefgang. Einfach berießeln lassen obwohl doch viel mehr möglich gewesen wäre.

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