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#339 Sniper -Special Ops

©Eurovideo
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Sehr zähe Angelegenheit!

 

Sniper Special Ops (4/10)

 

Story:

Ein Abgeordneter des US-Kongresses wird in Afghanistan entführt. Eine Elite-Einheit der Marines unter Sergeant Vic Mosby (Tim Abell) soll ihn aus den Händen der Terroristen befreien. Als Vorauskommando, um die Lage zu sondieren, werden der Sniper Jake Chandler (Steven Seagal) und sein Spotter Rich in das Dorf geschickt. Die Soldaten rücken vor und finden den Abgeordneten. Doch es war eine Falle. Beim Rückzug nehmen die Taliban die Marines unter Beschuss. Jake und Rich werden dadurch von ihren Männern getrennt und müssen im Dorf zurückbleiben. Nachdem Vic den Politiker ins sichere Lager gebracht hat, will er sich, gemeinsam mit seinem Kameraden Vasquez (Rob Van Dam), auf den Weg machen, um Jake zu helfen. 

 

Wo Seagal draufsteht ist nicht immer Stahl drin. Daran haben wir Actionnerds uns inzwischen leidgeprüft gewöhnt. Trotzdem ist dieser Film noch ein Sonderfall, da Seagal auch nicht einmal wirklich an der Hauptstory involviert ist sondern einen unmotivierten und komplett irrelevanten Nebenplot bekommt.

 

So sitzt die Kampfhorbize die meiste Zeit auf einem Stuhl, gerne im Schatten mit Sonnenbrille und mimt ansonsten einen Sniper, bedeutet er verteilt halt auch gar keine Schellen. Verschwendet würde man da sagen, auch fehlen seine inzwischen schon legendären wirren Monologe die viele seiner Machwerke inzwischen kurios sehenswert machen.

 

Als zweiter "großer" Name steht Van Dam auf dem Cover. Führt vllt dazu das der ein oder andere verwirrte Käufer aus versehen den Film kauft. Mit Van Dam ist natürlich nicht die belgische Martial Arts Legende gemeint sondern der Wrestler und Gelegenheitsschauspieler Rob Van Dam. Der macht das ordentlich, ohne wirklich zu glänzen.

 

Die eigentliche Hauptrolle spielt Tim Abell. Der kann zwar schauspielern zieht nur überhaupt nicht als Name. Viel aus dem Film kann er auch nicht rausholen. Die anderen Schauspieler sind alle eher aus den unteren Regalen.

 

Der Name Fred Olen Rey (der Regisseur) steht eigentlich für B-Action und Feinsten Trash, aber auch hier wird man enttäuscht.Natürlich ist das weit entfernt von echter Kriegsrealität und auch merkt man dem Film das fehlende Budget an, nur ist das handwerklich immer noch recht solide gemacht. Ist halt doch nicht trashig genug und wirkt deshalb halt beliebig, austauschbar und langweilig.

 

Bei einem Actionfilm ist natürlich die Action entscheidend, aber leider leider ist das zwar solide gefilmt besteht aber aus überwiegend uninspirierten Schießereien die halt auch vor allem auch an den mangelnden Ressourcen leiden. Wirklich realistisch ist das auch nicht wirklich.

 

Störend ist aber auch das Plotideen einfach fallen gelassen werden und man sich überlegt warum das jetzt eigentlich alles so passiert ist. Richtig Sinn macht der Mittelteil kaum und der eine Twist am Ende den riecht man kilometerweit gegen den Wind und die Militärs wirken total idiotisch dabei.

 

Obwohl der Film recht kurz ist, netto vielleicht knapp 80 Minuten ist wirkt er stellenweise leider recht zäh, nicht wirklich ein gutes Zeichen ;)

 

Fazit: Der Film ist einfach zäh! Kaum Schauwerte oder Budget, so schlecht das er witzig ist ist er auch nicht. Einen Seagal Film darf man das auch nicht wirklich nennen. Einfach Meh!

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