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#391 Dark Angel

©NSM
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Ein echter Klassiker des handgemachten Action Kinos!

 

Dark Angel (8,5/10)

 

Story:

Die Erde bebt aus dem Nichts tritt ein Wesen hervor. Es ist Talec (Matthias Hues), eine schwarz gekleidete, hünenhafte Kreatur. Sein Auftrag: Die Beschaffung von Endorphin. Verfolgt von einem Space-Cop Azeck, trifft der er auf seinem Zielplaneten Erde auf einen weiteren erbitterten Gegner: Jackie Caine (Dolph Lundgren), ein gefürchteter L.A.-Undercover-Bulle. Mit High-Tech-Waffen ausgerüstet, ist Talec weitaus überlegen ... Bis Azeck kurz vor seiner Implosion dem L.A.-Bullen seine Waffe überläßt. Caine und die Killermaschine stehen sich zum letzten Kampf gegenüber.

 

Dark Angel ist gar nicht so bekannt wie er eigentlich sein sollte, schließlich ist das ein waschechter Actionkracher den man hier spendiert bekommt. Nicht nur eins der besseren Vehikel für Dolph, nein es ist auch der beste und bekannteste Film mit Matthias Hues (kann euch auch nur das Interview auf meiner Seite empfehlen ;)).

 

Verantwortlich dafür ist vor allem der Regisseur Craig R. Baxley der auch für andere Actionenkracher wie Action Jackson (mit Carl Weathers) und Stone Cold (mit Brian Bosworth) verantwortlich war. Zwar sind das vielleicht alles nicht unbedingt Meilensteine, aber handwerklich mehr als hervorragende Actionfilme.

 

Dabei merkt man das der Mann aus einer Familie von Stuntleuten kommt. Weit vor der CGI Zeit ist das alles noch herrlich handgemacht. Wenn auch die ein oder andere Szene (ich denke an die CD) etwas in die Jahre gekommen ist, jede Explosion sieht hervorragend aus und hier knallt es an jeder Ecke ohne Ende.

 

Die Story beginnt klassisch bis zum Auftauchen von Hues als außerirdischen Drogendealer. Das gibt dem Film eine zweite Ebene und macht ihn zu etwas besonderem. So laufen recht lange zwei Storybögen parallel ab, vor allem wenn dann noch der zweite "gute" Alien auftaucht.

 

Dolph macht seine Sache als antiautoritärer Cop sehr gut, wirkt er doch sympathisch und auch das Spiel mit seinel "steifen" Partner macht Laune. Hier wurde gut gecastet und die Chemie passt.

 

Der Besetzungscoup ist aber sicherlich mit Matthias Hues als Alien gelungen. Der wirkt mit seinem ganzen Look und seiner Mimik extrem beeindruckend und überzeugend. Es bleibt auch weiterhin seine beste Rolle und sein bester Film!

 

Er stellt selbst Dolph in den Schatten. Da er so imposant war gab es keine Stuntleute die ihn hätten doublen können. Das erkennt man sehr gut in den ganzen Explosionen. Das ist immer Hues der Kopf und Kragen riskiert. Nur beim Autofahren wird er sichtbar gedoubled, trotzdem Respekt vor der Leistung. 

 

Auch ist sein Text: "I come in Peace!" herrlich und führt zu einem der besten One Liner und Dialogen der Actiongeschichte. "I come in Peace!" "You will go in Pieces, Asshole!". Dazu mit der Waffe in Einzelteile geschossen, das ist einfach grandios!

 

Der Film sieht deutlich teurer aus als er tatsächlich war. 5-7 Millionen soll er gekostet haben, selbst zur damaligen Zeit ein Schnapper, zumal das noch ein Kinofilm war. Er sieht mindestens doppelt so teuer aus.

 

Neben den guten Leistungen der Schauspieler liegt das vor allem an der Action und den Explosionen die ihn hochwertiger wirken lassen. Auch der Score von Jan Hammer (Miami Vice Genie) führt zu einem hochwertigen Gefühl.

 

Alleine in der Schlusssequenz wird soviel in die Luft gejagt wie in 10 anderen Filmen und jetzt würde man sowas alles eh mit CGI machen, leider.

 

Wer also Lust auf einen sehr unterhaltsamen Action/Sci-Fi Hybrid hat der sollte sich Dark Angel auf jeden Fall ansehen. Die 90 min vergehen wie im Flug.

 

Fazit: Dark Angel ist definitiv besser als sein Ruf. Es ist eins der besten Lundgren Vehikel und Hues beste Rolle. Der Film birgt eine tolle Atmosphäre und auch wenn der ein oder andere Effekt schlecht gealtert ist so macht der Film immer noch sehr viel Spaß und die handgemachte Action ist ein Augenschmauß!