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#603 Indiana Jones -Jäger des verlorenen Schatzes

©Paramount Pictures
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Der Abenteuer Klassiker!

Jäger des verlorenen Schatzes (10/10)

 

Story:

Indiana Jones (Harrison Ford), ein Archäologe, schreckt vor keiner Gefahr zurück, um historische Schätze zu bergen. Kaum ist er dem heißen Dschungel Südamerikas entkommen, da wartet schon das nächste Abenteuer auf ihn. In Ägypten begibt er sich auf die Suche nach einer geheimnisvollen Bundeslade, welche die original Steinplatten von Moses 10 göttlichen Geboten enthält. Nicht die historische Bedeutung ist das reizvolle an dieser Aufgabe, sondern eine geheimnisvolle übermenschliche Kraft, die sich derjenige zunutze machen kann, der die Truhe besitzt. Diese Tatsache fordert auch einen anderen Mann heraus, der mit solchen Mächten ausgestattet Herrscher über die Welt werden könnte: Adolf Hitler. Er schickt seine besten Männer, um Indiana Jones zuvorzukommen. 

 

George Lucas und Steven Spielbert sind zwei der größten und einflussreichsten Namen der Filmgeschichte: Star Wars, Jurrasic Park, der weiße Hai, Schindlers Liste und und und. Eine Auflistung der wichtigsten Namen der Hollywood Geschichte kommt nicht ohne die beiden aus. Dazu kommt das die beiden Freunde sind und sich immer wieder gegenseitig ihre Ideen pitchten.

 

Ende der 70er waren die beide schon mega einflussreich. Lucas hatte gerade den Erfolg von Krieg der Sterne miterlebt (was für ein Gamble), Spielberg hatte mit der weiße Hai und unheimliche Begegnung der dritten Art zwei rießige Erfolge mit 1941-Wo geht es nach Hollywood aber auch einen ziemlichen Flop.

 

Jäger des verlorenen Schatzes war für beide extrem wichtig. Lucas baute sich neben Star Wars ein zweites extrem erfolgreiches Standbein auf und fokussierte sich auf das produzieren und schreiben (seine Stärken). Spielberg zeigte das er in einer eigenen Liga spielt und lieferte erneut einen Klassiker ab der zu einem gigantischen Blockbuster wurde.

Spielberg war ein Fan der Bond Filme und wollte eigentlich gerne mal einen Bond machen, Lucas konnte ihn überzeugen das er noch eine bessere Idee in der Hinterhand hatte und so enstand Indiana Jones, der erfolgreichste Film des Jahres 1981. 40 Jahre später hat der Film nix von seiner Power verloren.


Harrison Ford war nicht die erste Wahl für Indy. Einige Schauspieler waren zuvor in der Auswahl und am Ende sollte es eigentlich Tom Selleck werden. Ich liebe Selleck als Magnum und ich denke er hätte die Rolle perfekt verkörpern können (das tat er in einer Magnum Folge + ähnlich im Film Höllenjagd bis ans Ende der Welt), aber es ist schon gut das es Ford wurde.

Ford schuf (er füllte die Rollen ja mit extrem viel Leben und Charme) mit Han Solo und Indiana Jones zwei der bekanntesten Charaktere der Filmgeschichte in zwei der größten Franchises aller Zeiten. Das soll dem guten Ford mal jemand nachmachen. Ich brauch nicht wirklich einen 5ten Teil mit ihm, aber den Wert der ersten drei Teile kann ihm keiner wegnehmen. Mit dem Hut und der Peitsche ist Indy in die Popkultur eingezogen.

 

Dazu ist der Film aus meiner Sicht einfach perfekt gecastet. Wirkt John Rhys-Davies wie ein Ägypter, nicht unbedingt, aber der Mann hat eine Statur und nimmt die Leinwand ein. Alfred Molina hat hier seine erste Rolle, Denholm Elliot wertet den Film auch auf.

Paul Freeman, eigentlich schade und nicht nachvllziehbar, hat nach dieser Rolle keine große Karriere hingelegt (man kann ihn in Double Team mit Van Damme sehen). Er spielt den sophisticated Bad Guy einfach außerordentlich gut. 

Karen Allen ist die perfekte Gefährtin für Indy. Sie kann auf sich selbst aufpassen, eher der Typ Tomboy, aber braucht trotzdem immer wieder die Hilfe von Indiana. Dazu ist sie hübsch, nicht klassisch hübsch, aber hat eine extrem süße Note und die Chemie zwischen den beiden funktioniert einfach hervorragend.


Der Film hat so einige tolle, ikonische Sequenzen. Die Verfolgungsjagd im Laster (parodiert in die Einsteiger mit Thomas Gottschalk und Mike Krüger :D), die Auseinandersetzungen auf dem Markt (mit der grandiosen Sequenz wo Indy einen Angreifer mit Schwert einfach erschießt), die Sequenz mit den Schlangen, die ganze Eröffnungssequenz oder das Ende mit der Bundeslade, da sind so viele ikonische Szenen entstanden.

 

Bei der Musik denkt man natürlich an die ikonische Indiana Jones Erkennungsmusik (Raiders March) und dabei griffen die beiden auf den unvergleichlichen John Williams zurück. Eine goldrichtige Entscheidung.

Der Film hätte den Oscar als bester Film verdient gehabt, die Stunde des Siegers ist ein guter Film, aber sicher nicht auf dem Level und so ikonisch wie Jäger des verlorenen Schatzes, der so in die Popkultur einzog das er unzählige male karikiert oder referenziert wurde. 

 

Quasi zum 40 jährigen Jubiläum des ersten Films wurden alle 4 noch einmal in 4K aufgelegt. Die Box ist natürlich z.B. auf Amazon zu erwerben:
https://www.amazon.de/Indiana-Jones-4-Movie-Collection-limited/dp/B0929MV5ZC/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=Indiana+Jones+4k&qid=1626421389&sr=8-1

Und auf meiner FB Seite gibt es ein Gewinnspiel zu einer 4er Blu Ray Box. Vorbeischauen lohnt sich (immer ;)).

 

Fazit: Der beste Abenteuerfilm aller Zeiten. So extrem kurzweilig, die Zeit vergeht im Flug. Der Film entführt einen richtig in seine Welt, in diese Zeit und macht eichfach unheimlich Spaß. Ein unvergänglicher Klassiker und einer der besten Filme aller Zeiten.