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#243 Olympus Has Fallen

©Universum Film
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Ein sehr guter Die Hard Klon! Gerard Butler rocks!

 

Olympus Has Fallen

 

Story:

Als die Ehefrau (Ashley Judd) des US-Präsidenten (Aaron Eckhart) bei einem Autounfall ums Leben kommt, macht sich Leibwächter Mike Banning (Gerard Butler) Vorwürfe und wird in Folge zu einem Schreibtischjob verdonnert. Dann wird das Weiße Haus von einer Bande nordkoreanischer Terroristen (u.a. Rick Yune) überfallen und die zur Hilfe eilenden Soldaten werden von den Terroristen ausgeschaltet. Letztlich gelingt es nur Banning lebend in das Weiße Haus zu gelangen. Sein Special Forces Training kommt ihm nun gelegen und er schaffte es, die Terroristen mit seiner Ein-Mann-Kriegstaktik in die Knie zu zwingen.


Olympus has Fallen erschien etwas früher als sein damaliger Konkurrent White House Down (von Roland Emmerich mit Channing Tatum und Jamie Foxx). Währen Olympus inzwischen sogar bereits eine Fortsetzung erhalten hat (London Has Fallen) und ein weiterer Film geplant ist, ist White House Down bereits ziemlich vergessen.

Nicht nur das Olympus Has Fallen im Vergleich finanziell besser abschniet, obwohl er günstiger war, nein es ist auch der bessere Film. Beide Szenarien sind natürlich hanebüchend und unrealistisch, aber Olympus ist ernster, erwachsener und ja auch einfach härter. Das ist schließlich auch das was die Actionfans von einem solchen Film erwarten.


Auch ist Gerard Butler als Lead einfach deutlich besser als Tatum. Deutlich realistischer und auch einfach sympathischer. Auch Eckhart ist deutlich sympathischer als Foxx. Insgesamt ist das eh Wahnsinn was hier für ein Cast versammelt ist. Da hat sich Avi Lerner nicht lumpen lassen. Mit Morgan Freeman hat man natürlich noch ein absolutes Schwergewicht an Land gezogen.

Das ganze Kabinett ist mit bekannten Gesichtern geschmückt wie Robert Forster und Melissa Leo. Überall gibt es bekannte Gesichter zu sehen. Manche bekommen etwas mehr zu tun, manche weniger, aber das wertet einen solchen Film natürlich definitiv auf.

Auf der Seite der Bösewicht überzeugen Spoiler überzeugen Rick Yune und Dylan McDermott.
Der Plot ist natürlich eher ein Gerüst, aber ist eine ordentliche Rahmenhandlung für schöne Actionsequenzen und Fuqua kann das einfach inszenieren, der ist ein Könner im Action Genre (siehe z.B. The Equalizer).
Der Film hat ein paar schöne Action Sequenzen und ein paar nette Nahkampfsequenzen, vor allem Butler gegen McDermott weiß zu überzeugen.

Der ganze Plot, die Story und der Ablauf der Geschichte erinnert natürlich an Stirb Langsam. Man bekommt hier einen sehr guten Die Hard Klon geboten.

 

Wenn ich etwas am Film kritisieren möchte, dann das für einen solchen Film und ein solches Budget die CGI Szenen, vor allem die Helikopter Szenen ziemlich billig aussehen. Da hätte man die lieber streichen sollen, das hat der Film nicht verdient.

Für eine bessere Wertung fehlen ein wenig die erinnerungswürdigen Dialoge oder Szenen an die man sich für lange Zeit erinnert. Das ist aber meckern auf hohem Niveau. Actionfans werden hier extrem gut bedient.

 

Den ganzen amerikanischen Patriotismus und Pathos muss man entweder ausblenden, mögen oder beiseite rücken, kann man das nicht dann stößt das einem negativ aus.

 

Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Actionfilm mit Butler als Leading Man perfekt besetzt! Der Cast ist für einen solchen Film eh mehr als außergewöhnlich. Natürlich kein Logikmonster von einem Film, aber man bekommt hier was man erwarten kann.